Grünpflege: Zeit pro Auftrag erfasst.
Kolonnen stempeln per QR direkt vor Ort. Fahrtzeiten zwischen den Objekten und Einsätze landen automatisch in der Auftragsabrechnung.
Soll/Ist dokumentiert: Pflegenachweis je Grundstück
Schichten je Grundstück als Serie planen, Mindestbesetzung im Blick, Kolonnen zuweisen, ohne Excel und ohne Rückfragen per Telefon.
Was ist ShiftScan für Garten?
ShiftScan ist eine Zeiterfassung für den Garten- und Landschaftsbau. Kolonnen stempeln per QR-Code direkt am Grundstück auf den richtigen Auftrag ein (ohne App, ohne Login-Pflicht, in 17 Sprachen), sodass Saisonkräfte in Minuten produktiv sind. Fahrzeiten zwischen den Objekten werden sauber erfasst und abgerechnet, jede Stunde landet objekt- und auftragsgenau. Maschinen, Werkzeug und Fahrzeuge stehen als Inventar im System: Wer den Aufsitzmäher oder die Heckenschere mitnimmt, bucht sie per NFC oder QR auf sich aus und gibt sie zurück, Wartung und Defekte werden am Gerät vermerkt (ab dem Professional-Tarif). Über beliebig viele Grundstücke und Aufträge hinweg (ab dem Professional-Tarif unbegrenzt, im kostenlosen Starter ein Objekt) plant der Betrieb Kolonnen je Objekt und wertet Stunden, Fahrten und Deckungsbeitrag auftragsgenau aus. Die Software ist DSGVO-konform, kommt ab 4,90 € pro Mitarbeiter und Monat und ist 30 Tage kostenlos testbar; der Pflegenachweis gehört zum Business-Tarif ab 7,90 € pro Mitarbeiter und Monat (mindestens 10 Plätze).
Kennst du das?
Einsätze über viele Grundstücke verteilt
Fahrzeiten zwischen den Objekten gehen unter
Saisonkräfte müssen schnell startklar sein
So löst ShiftScan das.
Die Kolonne bucht sich selbst aufs Grundstück: QR-Stempeln vor Ort
Die Kolonne bucht sich selbst auf den richtigen Auftrag: pro Grundstück ein Code.
Fahrzeiten zwischen Objekten werden bezahlt: Fahrtenbuch
Fahrzeiten zwischen Objekten sauber erfasst und abrechenbar.
Keine Nachrecherche am Monatsende: Auftragszuordnung
Jede Stunde landet objekt- und auftragsgenau, keine Nachrecherche.
Saisonkräfte sind in Minuten produktiv: ohne App, 17 Sprachen
Ohne App, ohne Login-Pflicht, 17 Sprachen: Saisonkräfte sind in Minuten produktiv.
Der Auftraggeber quittiert die Pflege direkt vor Ort: Vor-Ort-Unterschrift
Hausverwaltung oder Eigentümer unterschreiben den Pflegenachweis am Gerät, auch ohne Empfang auf dem Grundstück. Die Unterschrift steht neben Menge, Vorher- und Nachher-Foto im selben Nachweis. Enthalten im Business-Tarif.
Der Pflegevertrag rechnet sich selbst ab: Vertragspauschale je Turnus
Je Kunde eine feste Pauschale mit eigener Bezeichnung hinterlegen, monatlich oder jährlich. Die Rechnung entsteht im Turnus von allein, zusätzliche Stunden und Material kommen als eigene Positionen dazu.
Warum bei Saisonkräften die Uhr genauer laufen muss
Der Garten- und Landschaftsbau arbeitet im Takt der Jahreszeit: Im Frühjahr kommen die Kräfte dazu, im Spätherbst gehen sie. Genau daran hängt eine Aufzeichnungspflicht, die viele Betriebe nicht auf dem Schirm haben, weil sie nicht am Gewerbe hängt, sondern an der Beschäftigungsform. § 17 MiLoG verlangt Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit für alle Beschäftigten nach § 8 Abs. 1 SGB IV, Minijobber ebenso wie kurzfristig Beschäftigte. Aufgezeichnet spätestens am siebten Kalendertag nach der Arbeitsleistung, aufbewahrt zwei Jahre.
Ob ein Betrieb zusätzlich als Baugewerbe unter § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz fällt, hängt davon ab, was er tatsächlich ausführt: Erd- und Wegebau wird anders eingeordnet als reine Pflege. Für die meisten Betriebe ist diese Frage zweitrangig: Sobald Saisonkräfte im Einsatz sind, greift die Pflicht ohnehin.
Dazu kommt die Grenze, die dem Betrieb wirklich wehtut. Eine kurzfristige Beschäftigung bleibt nur sozialversicherungsfrei, wenn sie im Kalenderjahr auf drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV). Diese Tage zählt niemand im Kopf über eine Saison mit Regenausfällen, Umdisponierungen und Aushilfen, die in zwei Betrieben arbeiten, und wer die Grenze reißt, verliert die Beitragsfreiheit rückwirkend.
Was der Alltag daraus macht
Eine Pflegekolonne fährt morgens mit einem Fahrzeug und Anhänger los und steht bis zum Feierabend an vier oder fünf Grundstücken. Sie kommt zusammen an, aber sie geht selten zusammen: Einer bleibt an der Böschung, zwei fahren schon zum nächsten Objekt weiter. Die Frage der Abrechnung lautet deshalb nicht „wie lange war die Kolonne unterwegs", sondern „wer war wie lange auf welchem Grundstück".
Dazwischen liegen die Fahrzeiten, der Posten, der am zuverlässigsten untergeht: zu kurz, um sie aufzuschreiben, zu häufig, um sie zu vernachlässigen. Dazu kommt die Witterung. Ein Regentag wirft den Plan um, die Kolonne wird auf ein anderes Objekt umgesetzt, und am Monatsende passt die Zuordnung nicht mehr zum Auftrag.
In der Praxis endet das beim Zettel, der abends am Betriebshof ausgefüllt wird, oder beim Vorarbeiter, der die Zeiten für alle nennt. Beides ist nachträglich, und genau das ist mit „aufzeichnen" nicht gemeint: Der Zeitpunkt der Aufzeichnung lässt sich später nicht mehr belegen, und wer für andere schätzt, dokumentiert eine Annahme.
Was am Grundstück gebraucht wird, nicht im Betriebshof
Ein QR-Aushang oder NFC-Tag am Grundstück beantwortet beide Fragen auf einmal: Gestempelt wird dort, wo der Code hängt, und die Stunde landet auf dem richtigen Objekt und dem richtigen Auftrag, ohne dass abends jemand zuordnet. Für Saisonkräfte zählt dabei, dass keine App installiert und kein Konto angelegt werden muss und die Oberfläche in 17 Sprachen läuft: Wer am Montag anfängt, stempelt am Montag.
Grundstücke am Waldrand oder im Neubaugebiet haben oft kein Netz. Die Buchung wird dann offline erfasst und später übertragen, festgehalten mit dem Zeitpunkt der Erfassung, nicht dem der Übertragung. Fahrten zwischen den Objekten laufen als eigener Datensatz mit, statt als Erinnerungsposten am Monatsende.
Beim Pflegenachweis zählt nicht der Vermerk „war da", sondern die Leistung mit Menge: Rasen in Quadratmetern, Hecke in laufenden Metern, dazu ein Vorher- und ein Nachher-Foto und auf Wunsch die Unterschrift des Auftraggebers direkt am Gerät. Der vereinbarte Pflegeplan liegt als Soll dahinter, sodass der Leistungsnachweis Soll und Ist gegenüberstellt, statt nur aufzulisten.
Der Nachweis, an dem der Pflegevertrag hängt
Pflegeverträge laufen über die Saison, abgerechnet wird pauschal oder nach Aufwand, und die Hausverwaltung oder die Kommune am anderen Ende fragt spätestens beim zweiten Turnus, ob wirklich gemäht wurde. Gebraucht wird dafür kein Tabellenblatt, sondern ein Dokument mit Datum, Leistung, Menge und Bild, das der Auftraggeber ohne Rückfrage in die eigene Ablage legen kann.
Im Winterdienst wird derselbe Nachweis zur Haftungsfrage. Wer geräumt und gestreut hat, muss das im Streitfall darlegen können, mit Zeitpunkt, Streumittel und der Witterung, unter der gestreut wurde. Ein Eintrag, der Splitt bei strengem Frost und Auftausalz bei Glätte festhält, ist etwas anderes als ein Haken in einer Liste.
Wovon wir abraten
Von der Sammelbuchung durch den Vorarbeiter. Sie liegt nahe, und wir bieten sie bewusst nicht an: Eine Person, die die Zeiten der ganzen Kolonne einträgt, erzeugt eine Angabe über andere, nachträglich gemacht und im Zweifel nicht belastbar. § 17 MiLoG will die tatsächliche tägliche Arbeitszeit je Arbeitnehmer. Ein Code am Grundstück, den vier Leute nacheinander scannen, kostet dieselben zwanzig Sekunden und hält stand.
Und vom Streuprotokoll als vermeintlichem Haftungsschutz. Es belegt, dass geräumt und gestreut wurde, und das ist viel. Es sagt aber nichts darüber, ob der geschuldete Umfang und die vereinbarten Zeitfenster eingehalten wurden. Was geschuldet ist, steht im Vertrag und in der kommunalen Satzung, nicht in der Software. Wer den Winterdienst übernimmt, sollte beides nebeneinanderlegen, bevor die Saison anfängt.
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