Ein Dienstplan, der weiß, ob die Schicht wirklich besetzt ist.
Ein Plan ist eine Absichtserklärung. Ob heute früh um sechs jemand am Objekt stand, sagt er nicht — das erfährt man, wenn der Auftraggeber anruft. Und weil Planung und Zeiterfassung meist zwei getrennte Programme sind, prüft die Lücke dazwischen niemand.
Hier sind Planung und Stempeluhr dasselbe System. Die Mindestbesetzungs-Ampel vergleicht deshalb nicht Soll gegen Plan, sondern Soll gegen tatsächlich eingestempelt — in Echtzeit.

Das bringt es dir.
Die Ampel misst Anwesenheit, nicht Absicht
Je Schicht und Objekt steht ein Soll. Verglichen wird es mit dem, was eingestempelt ist — nicht mit dem, was geplant war. Eine Schicht, für die jemand eingeteilt ist, an der aber niemand steht, fällt damit auf, bevor der Auftraggeber sie bemerkt.
Serien statt Woche-für-Woche kopieren
Wiederkehrende Schichten laufen als Serie und entstehen von selbst. Wer bisher jede Woche die Vorwoche kopiert und danach die Abweichungen von Hand nachzieht, spart genau diesen Schritt — und die Fehler, die dabei entstehen.
Konflikte fallen beim Planen auf, nicht beim Abrechnen
Eine genehmigte Abwesenheit blockt die Zuweisung. Ruhezeit, Höchstarbeitszeit, Doppelbuchung und eine fehlende Pflicht-Qualifikation kommen als Warnung — solange sich noch etwas ändern lässt und nicht erst, wenn die Stunden schon gelaufen sind.
Das Team plant mit
Mitarbeiter bieten zugewiesene Schichten zum Tausch an und beanspruchen offene selbst. Wo du nur ein Tages-Soll vorgibst, schlagen sie eigene Zeitfenster vor. Ob das automatisch freigegeben wird oder über deinen Tisch geht, entscheidest du je Fall.
So funktioniert's — in 3 Schritten.
Soll festlegen
Je Objekt hinterlegen, wie viele Leute wann gebraucht werden — als Schicht oder als Tages-Soll.
Plan füllen
Zuweisen, als Serie anlegen oder offene Schichten vom Team beanspruchen lassen.
Veröffentlichen
Der Plan geht an die Betroffenen, die Ampel läuft mit. Erinnerungen und der Unterbesetzungs-Alarm kommen von selbst.
Technischer Hintergrund: warum die Auto-Planung nichts erfindet
Das automatische Befüllen offener Schichten ist im Kern kein Sprachmodell, sondern ein Constraint-Löser: Er arbeitet gegen Qualifikation, Verfügbarkeit, genehmigte Abwesenheiten, ArbZG-Ruhezeit und -Höchstarbeitszeit sowie die Mindestbesetzung und rechnet die Auslastung gegen die vertragliche Soll-Zeit. Jeder Vorschlag kommt mit Begründung und lässt sich einzeln übersteuern oder in einem Zug übernehmen. Ein Plan, den niemand nachvollziehen kann, wäre hier wertlos — für die Besetzung haftet am Ende ein Mensch. Zur Einordnung: Nur dieses automatische Befüllen gehört zum Business-Tarif. Die Bedarfsprognose — der durchschnittliche Personalbedarf je Wochentag aus der eigenen Historie — hängt am Dienstplan selbst und ist ab dem kostenlosen Starter sichtbar.
Technischer Hintergrund: was in der Schicht-Benachrichtigung steht
Wird ein Plan veröffentlicht, bekommen die Betroffenen eine Nachricht — und die enthält bewusst keine Daten Dritter. Wer wann mit wem eingeteilt ist, steht im Plan hinter der Anmeldung, nicht in einer Push-Nachricht, die auf einem Sperrbildschirm mitgelesen werden kann. Dasselbe gilt für die Erinnerung am Vorabend und die Meldungen bei Verspätung oder Überziehung: Sie sagen, dass etwas ansteht, nicht wen es sonst noch betrifft.
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