Der Auftraggeber will wissen, ob wirklich jemand am Objekt war. Die Mitarbeiter — und der Betriebsrat — wollen keine Software, die den ganzen Tag mitläuft. Dauerhafte Ortung löst das nicht: Sie sammelt acht Stunden lang Daten, um eine Frage zu beantworten, die zwei Zeitpunkte betrifft.
Der Standort wird beim Stempeln einmal abgefragt und mit dem Objekt verglichen — ein Punkt, kein Verlauf. Ob überhaupt gefragt wird, entscheidet der Betrieb je Objekt.

Gemessen wird beim Kommen und beim Gehen — dazwischen nichts. Ein Bewegungsprofil kann gar nicht entstehen, weil zwischen den beiden Zeitpunkten nichts aufgezeichnet wird. Auf die häufigste Frage im Einführungsgespräch gibt es damit eine kurze Antwort.
Je Objekt lässt sich hinterlegen, wie weit der Stempel entfernt sein darf. Wer aus dem Auto zwei Straßen weiter stempelt, fällt auf — ohne dass jemand Protokolle durchsehen muss.
Die Standortabfrage ist keine Alles-oder-nichts-Entscheidung: Sie hängt am einzelnen Objekt und lässt sich dort abschalten, auch wenn sie sonst überall an ist. Ist sie aus, fragt die Anwendung gar nicht erst — es erscheint kein Standort-Dialog.
Ein Standort aus einer Mock-Location-App sieht anders aus als eine echte Messung. Auffälligkeiten sammelt die Anomalie-Übersicht, zusammen mit fehlenden Geht-Stempeln und nachträglich geänderten Zeiten.
Einmal hinterlegen, wie weit der Stempel entfernt sein darf — oder die Abfrage für dieses Objekt ganz abschalten.
Beim Kommen und Gehen fragt das Gerät einmal nach dem Standort. Wer die Freigabe verweigert, stempelt trotzdem — dann mit Begründung.
Die Anomalie-Übersicht zeigt, wo etwas nicht zusammenpasst. Alles andere bleibt unkommentiert liegen.
Die Standortabfrage hängt nicht am Betrieb, sondern am Weg. Ein kryptografisch signierter NFC-Tag belegt den Ort bereits selbst: Er lässt sich nicht kopieren und klebt physisch am Objekt — eine zusätzliche Ortung bringt keinen weiteren Beweis. Ein QR-Aushang oder das Stempeln in der Anwendung belegen den Ort nicht, dort ist sie sinnvoll. Deshalb wird sie je Methode getrennt aufgelöst, mit der Einstellung am Objekt vor der Voreinstellung des Betriebs und „an" als Rückfallwert. Wer mit signierten Tags arbeitet, kann GPS also weglassen, ohne den Nachweis zu verlieren.
Am Zeiteintrag hängt ein Koordinatenpaar, sonst nichts: keine Strecke, kein Zwischenstand, keine Messung im Hintergrund. Abgefragt wird über die Standortfreigabe des Geräts, also nur mit Zustimmung; wird sie verweigert, bleibt der Stempel möglich und verlangt stattdessen eine Begründung — eine Zeiterfassung darf nicht an einer Berechtigung scheitern, sonst entsteht genau die Lücke, die sie schließen soll. Für den Alleinarbeiterschutz gilt eine eigene, strengere Regel: Dort wird der Standort ausschließlich im Alarm- oder Hilfefall gespeichert.
Verfügbar im Professional-Tarif
Voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte, keine Installation — jederzeit kündbar.