„Wer hat den Schlüssel?" — mit einer Antwort statt einer Vermutung.
Ein Bund liegt im Handschuhfach, einer beim Kollegen, einer ist seit dem Frühjahr nicht mehr aufgetaucht. Solange nichts passiert, ist das ein Ärgernis. Sobald etwas passiert, ist es eine Haftungsfrage — und der Tausch einer Schließanlage ist kein kleiner Posten.
Jeder Schlüssel hat einen Datensatz, jede Übergabe einen Eintrag: ausgegeben, zurückgenommen, weitergereicht — mit Person, Zeitpunkt und Objekt. Wer ihn gerade hat, steht in der Liste statt im Gedächtnis.

Das bringt es dir.
Die Spur reißt nicht bei der Weitergabe
Am häufigsten geht sie zwischen zwei Kollegen verloren — die Übergabe passiert zwischen Tür und Angel und wird nirgends notiert. Deshalb ist die Übernahme ein eigener Vorgang neben Ausgabe und Rücknahme: Der Schlüssel wechselt den Besitzer, ohne den Umweg über den Schlüsselschrank.
Selbst scannen statt anstellen
Wer ein Tag am Schlüssel scannt, übernimmt ihn selbst — niemand muss die Übergabe im Büro nachtragen. Der Eintrag im Bewegungs-Log entsteht dabei ohnehin, und zwar in dem Moment, in dem der Schlüssel wirklich den Besitzer wechselt.
Vier Kategorien, eine Liste
Objekt-, Fahrzeug- und Geräteschlüssel liegen in derselben Verwaltung wie alles Sonstige. Wer wissen will, was ein Mitarbeiter gerade alles hat, sieht es an einer Stelle, statt drei Listen nebeneinanderzulegen.
Ein Tag, viele Rollen
Dasselbe NFC-Tag kann ein Objekt, ein Fahrzeug, ein Gerät oder einen Schlüssel bezeichnen — die Zuordnung entsteht per Scan und lässt sich umbinden. Es gibt keinen Sondertyp für Schlüssel, und beim Umwidmen muss niemand ein Etikett abkratzen.
So funktioniert's — in 3 Schritten.
Schlüssel anlegen
Kategorie wählen, Objekt zuordnen — auf Wunsch mit Tag zum Scannen.
Ausgeben
An eine Person übergeben. Der Eintrag entsteht mit Zeitpunkt und Person, nicht als Notiz auf einem Zettel.
Nachsehen statt nachfragen
Die Liste zeigt, wer was hat. Der Verlauf zeigt, wer es vorher hatte.
Technischer Hintergrund: warum das Bewegungs-Log lückenlos ist
Ausgabe, Rücknahme und Übernahme sind Bewegungen auf demselben Datensatz, keine Zustandsfelder, die überschrieben werden. Der aktuelle Besitzer ist deshalb kein gespeicherter Wert, sondern das Ergebnis der letzten Bewegung — er lässt sich nicht ändern, ohne dass die Änderung selbst eine Bewegung ist. Das ist der Unterschied zwischen einer Liste, die den Stand kennt, und einer, die auch den Weg dorthin kennt: Erstere ist im Streitfall wertlos, weil sie nicht sagen kann, seit wann der Stand gilt.
Technischer Hintergrund: dieselbe Registry wie Objekte und Checkpoints
Schlüssel-Tags liegen nicht in einem eigenen Verzeichnis, sondern in derselben Registry wie Objekte, Fahrzeuge, Geräte und Rundgang-Checkpoints. Ein Tag wird per Scan zugewiesen und lässt sich umbinden, ohne neu beschriftet zu werden. Der praktische Nutzen zeigt sich beim Wechsel: Ein Tag, das heute einen Schlüssel bezeichnet und morgen ein Gerät, behält seine Kennung und verliert nur seine alte Zuordnung. Ersatzbeschaffung und Etikettenpflege entfallen damit.
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